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Offizielle Eröffnung des Medical Beauty Symposiums 2020 (10:00 - 10:15 Uhr)

WORKSHOPS 10:15 - 11:00 Uhr

Proksch 2018
10:15 - 11:00 Uhr  |  Fach: DERMATOLOGIE

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Ehrhardt Proksch

"Der Haut und Pflegeexterna - Stand der Forschung und Konsequenzen für die Praxis"

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Ehrhardt Proksch
Leiter der Arbeitsgruppe Barriereforschung der Universitäts-Hautklinik Kiel

Vita:

Prof. Dr. Dr. Ehrhardt Proksch studierte Chemie und Medizin an der Universität Göttingen mit den Abschlüssen Dipl.-Chemiker/Dr. rer. nat. (1977) und Medizinisches Staatsexamen/Dr. med. (1983). Danach erfolgten Tätigkeiten als Assistenz-Arzt am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Münster und an der Univ.-Hautklinik Göttingen von 1984-1991 mit Habilitation. Von 1988-1989 befand sich Professor Proksch als Wissenschaftler mit einem Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) am Department of Dermatology, University of California San Francisco, School of Medicine bei Prof. Peter M. Elias. 1991 wechselte er auf eine Stelle als ordentlicher Professor und stellvertretender Direktor an die Univ.-Hautklinik Kiel; Pensionierung im Jahre 2015. Seither ist er weiterhin als Gutachter für Arzthaftpflichtverfahren und in der Berufsdermatologie sowie und in der klinischen und experimentellen Forschung tätig. Die wichtigsten Forschungsgebiete umfassen Hautbarrierefunktion/Wundheilung, Hautlipide, epidermale Differenzierung, atopisches Ekzem, trockene Haut, Altershaut, antimikrobielle Abwehr und pH-Wert.

Der Haut und Pflegeexterna - Stand der Forschung und Konsequenzen für die Praxis

Workshop Abstract:
Ein Puffersystem ist eine Lösung aus schwachen Säuren oder Basen und ihren Salzen, die Änderungen des pH-Wertes weitgehend verhindert, wenn Säure oder Basen hinzugefügt werden. Alle Zellen und Organe des Körpers haben derartige Puffersysteme; unser Überleben hängt von deren Funktion ab. Der normale pH-Wert der Haut von 4,9 wird durch Puffersubstanzen wie freie Fettsäuren, Urocaninsäuren und Protonenpumpen gebildet und aufrechterhalten. Ein saurer pH-Wert reguliert die antimikrobielle Abwehr, die epidermale Differenzierung und stärkt die Hautbarriere. Pflegeexterna mit einem sauren pH-Wert in diesem Bereich und einer ausreichenden Pufferkapazität sind für die Aufrechterhaltung einer gesunden Haut bei Belastung und für die Regeneration von großer Bedeutung. Dadurch wird der Entstehung von Krankheiten vorgebeugt und die Hautalterung verzögert. In Experimenten konnten wir zeigen, dass sowohl der pH-Wert der Pflegeexterna, als auch deren Pufferkapazität und deren Inhaltsstoffen entscheidend dazu beiträgt. Speziell danach formulierte Externa haben eine hervorragende Wirkung auf Gesundheit und Aussehen der Haut.

Proksch 2018
10:15 - 11:00 Uhr  |  Fach: CHIRURGIE

OA Dr. med. univ. Heiko Renner

"Der goldene Schnitt"

OA Dr. med. univ. Heiko Renner
Facharzt für Allgemein-, Viszeral- u. Thoraxchirurgie, Additivfach f. chirurgische Intensivmedizin, Notarzt, DFP-Diplom f. Arbeitsmedizin / Schwerpunkt: Ästhetische Behandlungen & Chirurgie

Vita:

Der Facharzt für Chirurgie, mit Schwerpunkt ästhetische Behandlungen und Operationen, arbeitet seit Jahren erfolgreich in Kooperationen mit Fachkosmetikerinnen und Heilpraktikern, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Fast 20 Jahre an der Universitätsklinik in Graz haben das chirurgische Profil von Dr. med. univ. Heiko Renner geschärft. Von Anfang an spielte die Ästhetik, neben funktionalen Ergebnissen, eine große Rolle. Die Verknüpfung der einzelnen Fachgebiete, die intensive Beschäftigung mit Wundmanagement und die immerwährende Suche nach optimierenden Faktoren, haben die Grundlage geschaffen, um auch schwierige ästhetische Probleme erfolgreich zu lösen.

Nach jahrelanger Zusammenarbeit mit Prim. Doz. Dr. A. Worseg als 1. Oberarzt und stellvertretender Leiter der Privatklinik Währing sowie der gemeinsamen Durchführung von mehr als 700 ästhetische Operationen jährlich und täglichen ästhetische Behandlungen (Schwerpunkt: Ästhetik mit Konzept), war 2020 die Zeit reif, ein eigenes Zentrum zu gründen.

Die Tauchmedizin in Freizeit und Beruf, sowie die Tätigkeit für die EU Kommission, seit über 10 Jahren in verschiedensten Bereichen, ergänzen sein Spektrum. 

Der goldene Schnitt

Workshop Abstract:
Der Begriff „golden ratio“ wurde erstmals 1895 in der Encyclopedia Britannica erwähnt, aber in Wirklichkeit bewegt dieses besondere Teilungsverhältnis die Menschen bereits seit über 2000 Jahren. Der goldene Schnitt und Schönheit werden oft als Synonyme verwendet und tatsächlich ist unser Körper, insbesondere unser Gesicht, voll von harmonischen Teilungen, Proportionen und Symmetrien. Wie passen aber Körperkultströmungen wie z. Bsp. „Devil Lips“ dazu? Wann wirkt es für die meisten Menschen „hässlich“? Ist absolute Symmetrie erstrebenswert? Ist unser Gehirn vielleicht durch in der Natur vorkommende Fibonacci Reihen im ästhetischen Empfinden einseitig geprägt? Dr. Renner versucht mit Ihnen Antworten darauf zu entwickeln und zeigt, warum der Goldene Schnitt so universell einsetzbar ist, insbesondere in Kosmetik und Medizin.

WORKSHOPS 11:00 - 11:45 Uhr

Proksch 2018
11:00 - 11:45 Uhr  |  Fach: DERMATOLOGIE

Prof. hon Dr. med. Manuel E. Cornely

"Endlich schmerzfrei! Operative Lipödem-Therapie - Der Weg zu einem beschwerdefreien Leben"

Prof. hon. Dr. med. Manuel E. Cornely
Lymphologe, Facharzt für Dermatologie und Venerologie

Vita:

Prof. Manuel E. Cornely, weltweit der erste Lipödem-Operateur, Honorarprofessor der Universität zu Puebla für seine Verdienste in der Lymphologie. Facharzt für Dermatologie und Venerologie. Gründungspräsident des Berufsverband der Lymphologen e.V..

Seit 1992 forschend tätig. Entwickelte das Verfahren Lymphologische Liposculptur nach Prof. CornelyTM, leitete durch die operative Behandlungsmöglichkeit den Paradigmenwechsel in der bis dahin nur konservativ behandelten Therapieform des Lipödem ein. Prof. Cornely operiert seit 1997 regelmäßig und kontinuierlich Lipödem oder Lymphödeme der Arme und Beine.

Mit über 20 Jahren Erfahrung in Diagnostik und Therapie der Lipohyperplasia dolorosa (Lipödem) und, im Team, mit weit über achttausend Operationen, verfügt Prof. Cornely über die größte Expertise auf dem Gebiet der operativen Lymphologie.

Aktuell bereitet sich Prof. Cornely mit seinen MVZs auf die klinische Studie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vor. Beiden Praxen erfüllen die durch den G-BA definierten Auswahlkriterien. Hier können 2020 Lipödem-Patientinnen bei der Teilnahme an der Erprobungsstudie zur Liposuktion beim Lipödem der Beine betreut und begleitet werden.

Prof. Cornely referiert auf vielen nationalen wie internationalen Fachtagungen und Kongressen, fördert den interdisziplinären Informationsaustausch von renommierten Fachärzten und Wissenschaftlern rund um die Themen der Lymphologie, mit dem gemeinsamen Ziel wissenschaftlichen Fragen gebündelt wie fachkompetent nachgehen und zielführend aufarbeiten zu können.

Endlich schmerzfrei!
Operative Lipödem-Therapie - Der Weg zu einem beschwerdefreien Leben

Workshop Abstract:
Die Lipohyperplasia dolorosa (Lipödem) ist eine schmerzhafte, angeborene, symmetrische Fettverteilungsstörung an Armen und Beinen.
Fünf bis zehn Prozent der weiblichen Bevölkerung in Deutschland sind betroffen.

Die druckschmerzhafte, sport- und diätresistente Fettgewebevermehrung wird oft erstmalig sichtbar in der Pubertät. Im Laufe des weiteren Lebens kommt es zu einer Progression unter Östrogeneinfluss. Gerade nach Geburten und vor dem Klimakterium erfährt das Lipödem massive Schübe.

Das Lipödem ist eine ernst zu nehmende, schmerzhafte und progressive lymphologische Erkrankung, daher ist eine Therapie – konservative wie operative – immer medizinisch begründet.

Seit 1997 therapiert Prof. Cornely die Erkrankung erfolgreich durch eine speziell lymphschonende Liposuktion – Lymphologischen Liposculptur nach Prof. CornelyTM. Dabei wird das Fettgewebe zwischen Haut und Muskulatur nahezu vollständig entfernt. Die Behandlung wird unterstützt durch eine konservative Nachbetreuung, deren Ziel es ist, die Wiederherstellung bzw. Verbesserung des lymphologischen Rückflusses zu erreichen. Durch dieses Operations- und Nachsorge-Konzept werden die Schmerzen genommen, der Lymphfluss in den Extremitäten ausbalanciert, der Fettmantel reduziert und die Form von Armen und Beinen verändert. Die patentierte Behandlungsmethode führt bei bis zu 97 Prozent der Patientinnen zum Erfolg, also zur Beschwerdefreiheit und somit zum Wegfall der konservativen Therapie.

Prof. Cornely bietet im Workshop einen umfangreichen Überblick zum gegenwärtigen Stand des lymphologischen Krankheitsbild Lipohyperplasia dolorosa (Lipödem) sowie den modernen konservativen wie auch operativen Therapieformen.

Proksch 2018
11:45 - 12:30 Uhr  |  Fach: CHIRURGIE

Dr. med. Julia Berkei

"Masterclass: der Königseingriff Nasenkorrektur - eine Trendanalyse"

Dr. med. Julia Berkei

Vita:

Nach dem Studium der Humanmedizin an der Universität Leipzig hat Frau Dr. Julia Berkei zunächst für ein Jahr am Institut für Anatomie der Universität Leizig bei Prof. Leutert gearbeitet. Dies schloss die Tätigkeit als Dozentin zur Ausbildung und Lehre von Medizinstudenten ein. Die Promotion zum Thema „infektiöse Endokarditis“ an der Klinik für Herzchirurgie Leipzig erfolgte im Jahr 1995 unter Prof. Lindenau.
• Facharztausbildung und wissenschaftliche Mitarbeit unter PD. Dr. Steen im Städtischen Klinikum St. Georg Leipzig von 1995-2001, Schwerpunkt: Plastisch-Rekonstruktive Chirurgie, Handchirurgie, Brandverletzungen.
• Bis 2002 Arbeit als Assistenzärztin in der Privatpraxis Dr. Hecker in Frankfurt am Main, Schwerpunkt: ästhetische Operationen, häufige Fortbildungsaufenthalte in den USA, Brasilien, England.
• 2004 Facharztanerkennung für Plastische - und Ästhetische Chirurgie.
• Erste niedergelassene Plastische Chirurgin in Leipzig.
• Seit 2006: niedergelassen in Frankfurt am Main.
• Initiatorin und Vorstandsmitglied des Medical Intervention Team e.V. zur operativen
Versorgung von Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten im Ausland. Organisation und Teilnahme an zehn caritativen Einsätzen in Myanmar.
Schwerpunkt: funktionelle und ästhetische Rhinoplastiken sowie Plastisch-Ästhetische Eingriffe. Da Menschen unterschiedlicher Herkunft oft Nasen mit ausgeprägten Merkmalen haben, erfordert die Rhinoplastik eine hoch-individualisierte Herangehensweise. Als Expertin für funktionelle und ästhetische Rhinoplastik hat Dr. Julia Berkei umfangreiche Erfahrungen mit einem vielfältigen Spektrum von Patienten. Mit ihrer besonderen Feinfühligkeit für die unterschiedlichen ästhetischen Anforderungen und Erfahrung mit Patienten angelsächsischer, afroamerikanischer, orientalischer, asiatischer und anderer nicht-kaukasischer Herkunft, kann Dr. Berkei helfen das Ergebnis der Nasenkorrektur zu erreichen, welches am schönsten mit den restlichen Gesichtsmerkmalen des Patienten harmoniert.

Masterclass: der Königseingriff Nasenkorrektur - eine Trendanalyse

Die Schönheit der Nase ist ein faszinierendes und kompliziertes Thema, da sie so schwer zu definieren ist. Eine Nase, die in einem Gesicht großartig aussieht, kann in einem Anderen womöglich seltsam oder unattraktiv wirken. Gesichtsharmonie ist hier der Schlüssel, sie wird erreicht, wenn die Nase zum Geschlecht, der Herkunft und der Knochenstruktur der umgebenden Gesichtsmerkmale passt. Eine exzellent durchgeführte Rhinoplastik verändert die bestehenden Nasenarchitektur in eine attraktivere Form, die mit den umgebenden Besonderheiten harmonisiert. Eine Veränderung, die nicht nur chirurgische Fähigkeiten erfordert, sondern auch künstlerische und das Verständnis für Harmonie und Ästhetik.
Es herrscht ein Trendwandel in der Nasenchirurgie von der geschlossenen zur offenen Technik. Dieser reicht hin bis zur Anwendung eines immer größeren Spektrums an Instrumenten und Tools, welches den Rhinochirurgen die Möglichkeit der immer präziser werdenden Operation bietet.

WORKSHOPS 11:45 - 12:30 Uhr

Proksch 2018
11:45 - 12:30 Uhr  |  Fach: DERMATOLOGIE

Prof. Dr. med. Bernd Kleine-Gunk

"Anti-Aging 2020 - wird Altern eine behandelbare Erkrankung?"

Prof. Dr. med. Bernd Kleine-Gunk

Vita:

1959 - Geboren in Gelsenkirchen
1977 - Abitur am Ratsgymnasium in Gladbeck
1978 – 1984  - Medizinstudium in Essen
Promotion am Institut für Tumorforschung,
Prof. C. G. Schmidt
1985 – 1987 Assistenzarzt an der gynäkologisch – geburtshilflichen Abteilung des Elisabethkrankenhauses, Essen,
Leitung: Prof. E. Boquoi
1988 – 1990 Ärztlicher Entwicklungsdienst in Zimbabwe und Leitung eines Distriktkrankenhauses mit Schwerpunkt Geburtshilfe
1990 – 1992 Beendigung der Assistenzarztzeit am Essener Elisabethkrankenhaus
Ablegen der Facharztprüfung
1992 – 1994 Oberarzt am Marienhospital Altenessen,
Leitung: Dr. N. Neumann,
Aufbau der Endoskopischen Chirurgie
1994 – 2016 - Leitender Arzt für Gynäkologie an der Euromed Clinic in Fürth, Deutschlands größte Privatklinik, jetzt Schön Klinik Nürnberg/Fürth
Seit 01/2017 - Privatarztpraxis für Gynäkologie und Anti-Aging am Metropol Medical Center in Nürnberg
2001 - Erwerb der Zusatzbezeichnung: Arzt für Ernährungsmedizin
Gynäkologische Privatpraxis mit dem Schwerpunkt Menopausenberatung, Endokrinologie, Anti-Aging und medizinische Kosmetik
2005 Erwerb der Zusatzbezeichnung:
Arzt für Osteologie
Mitglied der Deutschen Menopausengesellschaft
Vorstandsmitglied der German Society of Anti Aging Medicine (GSAAM)
2009 - Präsident der Deutschen Gesellschaft für Anti-Aging Medizin (GSAAM)
2009 - Ernennung zum Prof. für Gynäkologie an der Universität Oradea, Rumänien

Anti-Aging 2020 - wird Altern eine behandelbare Erkrankung?

Workshop Abstract:
Lange Zeit galt Altern als schicksalhafter Prozess. Das hat sich seit einigen Jahren geändert. Die molekularen Grundlagen des Alterungsprozesses werden immer intensiver erforscht und immer besser verstanden.
Daraus leiten sich inzwischen auch die ersten wirksamen Anti-Aging Therapien ab, die selbstverständlich auch Einfluss auf die Hautalterung haben.
Der Vortrag gibt einen Überblick über den gegenwärtigen Stand der Anti-Aging Medizin und einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.

Proksch 2018
11:45 - 12:30 Uhr  |  Fach: CHIRURGIE

Dr. med. Antje Hahn

"Licht und Schatten - eine kurze Geschichte der Brustimplantate"

Dr. med. Antje Hahn
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
mit Schwerpunkt „Medikamentöse Tumortherapie"
Seniormammaoperateurin (OnkoZert)

Vita:

Ab 1997 - mehrere Praktika in der Klinik am Ziegelberg, Aschaffenburg
August - Oktober 2001 - Pflegehelferinnen-Kurs beim BRK Würzburg
Dezember 2001 - April 2003 - Pflegehilfskraft, Abteilungen Allgemeinchirurgie und Innere Medizin/Gastroenterologie, Klinikum Aschaffenburg
August 2003 - September 2006 -  während der Semesterferien alleinverantwortliche Urlaubsvertretung in der Poststelle, Klinikum Aschaffenburg
18.08.2005 - 05.01.2006 - selbstständige Durchführung der Polkörper-Diagnostik im Rahmen einer Schwangerschaftsvertretung, Institut für Humangenetik, Universitätsklinikum Mainz
ab Januar 2007 - Durchführung der Urodynamik, Urologische Gemeinschaftspraxis Dres. med. von Wendel – Blümlein – Lippert - Dederich, Bad Kreuznach
01.06.2008 – 30.04.2009 -   Assistenzärztin in der Gynäkologie und Geburtshilfe an der Klinik am Ziegelberg, Aschaffenburg
01.05.2009 – 30.10.2013 -                          Assistenzärztin in der Frauenklinik an der Stadtklinik Baden-Baden
seit 2011 Betreuung von Studien, sowohl als Hauptprüfer als auch als Prüfarzt
11.09.2013 - Anerkennung als Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe
seit 01.03.2014 - Senior-Operateur (gemäß DKG und DGS)
seit 01.07.2014 - Oberärztin in der Frauenklinik des Klinikums Mittelbaden Baden-Baden Balg
4.01.2015 - Erhalt der Zusatzweiterbildung Medikamentöse Tumortherapie
seit 11/2016 - Leitung des Brustzentrums an der Frauenklinik des Klinikums Mittelbaden
seit 01/2019 - Leitende Ärztin Senologie am Klinikum Mittelbaden Baden-Baden

Licht und Schatten - eine kurze Geschichte der Brustimplantate

Workshop Abstract:
Implantate machen viele ästhetische und rekonstruktive Eingriffe an der Brust erst möglich.
Sie unterliegen als Medizinprodukt hohen Qualitätsanforderungen und einer stetigen Weiterentwicklung der Materialeigenschaften.
In den letzten Jahren waren Brustimplantate immer wieder Thema in den Medien, vom PIP-Skandal bis zur Assoziation mit Lymphdrüsenkrebs.
Die bewegte Geschichte der Brustimplantate bis hin zum heutigen Standard soll das Thema des Vortrags „Licht und Schatten - eine kurze Geschichte der Brustimplantate“ sein.

WORKSHOPS 13:00 - 13:50 Uhr

Proksch 2018
13:00 - 13:50 Uhr  |  Fach: DERMATOLOGIE

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Ehrhardt Proksch

"Umweltverschmutzung und Haut - was ist wirklich relevant?"

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Ehrhardt Proksch
Leiter der Arbeitsgruppe Barriereforschung der Universitäts-Hautklinik Kiel

Vita:

Prof. Dr. Dr. Ehrhardt Proksch studierte Chemie und Medizin an der Universität Göttingen mit den Abschlüssen Dipl.-Chemiker/Dr. rer. nat. (1977) und Medizinisches Staatsexamen/Dr. med. (1983). Danach erfolgten Tätigkeiten als Assistenz-Arzt am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Münster und an der Univ.-Hautklinik Göttingen von 1984-1991 mit Habilitation. Von 1988-1989 befand sich Professor Proksch als Wissenschaftler mit einem Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) am Department of Dermatology, University of California San Francisco, School of Medicine bei Prof. Peter M. Elias. 1991 wechselte er auf eine Stelle als ordentlicher Professor und stellvertretender Direktor an die Univ.-Hautklinik Kiel; Pensionierung im Jahre 2015. Seither ist er weiterhin als Gutachter für Arzthaftpflichtverfahren und in der Berufsdermatologie sowie und in der klinischen und experimentellen Forschung tätig. Die wichtigsten Forschungsgebiete umfassen Hautbarrierefunktion/Wundheilung, Hautlipide, epidermale Differenzierung, atopisches Ekzem, trockene Haut, Altershaut, antimikrobielle Abwehr und pH-Wert.

Umweltverschmutzung und Haut - was ist wirklich relevant?

Workshop Abstract:
Seit langem ist bekannt, dass Luftverschmutzung die Lunge, Herz und Kreislauf schädigt und die Augen reizt. Die wichtigsten Luftschadstoffe sind Feinstäube, Schwermetalle, Kohlenmonoxid, Ozon, Stickoxide, polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe und flüchtige organische Verbindungen. Wenig ist über den Einfluss der Luftverschmutzung auf die Haut bekannt. Im Gegensatz zur Lunge oder den Augen die sofort auf Luftverschmutzung reagieren, werden Auswirkungen auf die Haut erst spät wahrgenommen. Erhöhte Exposition gegen Umweltschadstoffe führt zur vermehrten Akne, zu Ekzemschüben, atopische Dermatitisschübe bei Kindern und allen Ekzemformen bei Erwachsenen sowie zu Pimentflecken. Die Pigmentflecken, ein Zeichen der Hautalterung, entstehen durch UV-Belastung, aber auch die chronische Luftverschmutzung trägt dazu bei. Die Permeabilitätsbarriere der Haut aus Keratinozyten und einem lipidreichen Interzellularraum schützt vor Eindringen von Schadstoffen aus der Umwelt. Ständige Exposition gegen Schadstoffe kann die Hautbarriere stören. Die Substanzen dringen dann in die Epidermis und eventuell in die Dermis und über den Blutkreislauf in den gesamten Körper ein und schädigen die Zellen. Verhindern lässt sich dies am besten durch meiden der Exposition. Wo dies nicht möglich ist, kann Hautpflege vor Schadstoffen schützen. Die Schutzwirkung von speziellen Cremes und Salben durch Bildung einer physikalischen Barriere in hautbelasteten Berufen ist seit langem bekannt. Dies gilt nicht nur bei Kontakt mit flüssigen, sondern auch mit aerogenen Schadstoffe. Hautcremes und –salben können zudem Schadstoffe binden, sowie die Hauterneuerung stimulieren und zur Abstoßung der Schadstoffe mit den Schuppen beitragen.

Proksch 2018
13:00 - 13:50 Uhr  |  Fach: CHIRURGIE

Dr. Dr. Frank Muggenthaler

"Komplette Gesichtsverjüngung mit Phenol Peelings"

Dr. Dr. Frank Muggenthaler

Vita:

„Gesichter haben immer eine starke Faszination auf mich ausgeübt“, sagt Dr. Muggenthaler. Nach den Studien der Medizin und Zahnmedizin hatte er sich daher der Gesichtschirurgie zugewandt und nach einer Spezialisierung in den USA in Freiburg im Breisgau und in Basel niedergelassen. Neben der Ästhetischen Chirurgie bietet Dr. Muggenthaler in seiner Klinik zahlreiche nicht operative Methoden zur Gesichtsverschönerung und Verjüngung an. Neben Filler-, Botox- und Laserbehandlungen bilden umfassende tiefe Peelings dabei einen besonderen Schwerpunkt. Als Herausgeber der angesehenen Fachzeitschrift JOURNAL FÜR ÄSTHETISCHE CHIRURGIE und durch seine intensive Referententätigkeit begleitet und unterstützt Herr Dr. Muggenthaler die Entwicklung der ästhetischen Medizin in Deutschland, der Schweiz und europaweit.

Komplette Gesichtsverjüngung mit Phenol Peelings - Besonderheiten der Wirkungsweise sowie der Vor- und Nachbehandlung.

Workshop Abstract:
Unter allen Methoden zur Korrektur altersbedingter Hautveränderungen des Gesichtes nehmen Phenol Peelings sicherlich eine ganz besondere Stellung ein. Kein anderes Verfahren glättet vergleichsweise effektiv auch sehr tiefe Falten und führt zu einer deutlichen Straffung der gesamten Gesichtshaut. Selbst chirurgische Liftings schaffen dies nicht in diesem Umfang. Dabei handelt es sich ja um eine wirklich bereits sehr lang erprobte Methode. Phenol-Peelings wurden bereits vor mehr als 100 Jahren vor allem in den USA durchgeführt, damals allerdings von sogenannten „Laien-Peelern“ also nicht von Ärzten. Während die Effektivität der Methode außer Frage steht, sind die genauen Mechanismen der Wirkungsweise bis heute nicht bis ins letzte Detail bekannt. Offensichtlich bewirkt die Anwendung der Kombination aus Phenol und Crotonöl eine sehr starke Schädigung aller Hautschichten, die aber dennoch in gut kalkulierbaren Grenzen abläuft und eine ausgeprägte Regeneration kollagener und elastischer Fasern induziert.
Die Vorbereitung der Haut vor einem Phenol Peel besitzt eine besondere Bedeutung. Hier kommen über mehrere Wochen eine effektive und zugleich schonende Reinigung, beruhigende und schützende Antioxidantien, stimulierende Retinoide sowie Bleichmittel und Sonnenschutz zur Anwendung.
Die initiale Wundreaktion nach dem Peeling ist sehr ausgeprägt und vor allem bei Behandlung der gesamten Gesichtshaut mit einem sehr starken Ödem verbunden. Über mehrere Stunden können deutliche Schmerzen auftreten und es muss berücksichtigt werden, dass Phenol unter bestimmten Umständen kardiotoxisch wirksam ist. Die Betreuung der Patienten in der unmittelbar ersten Heilungsphase, also den ersten 12 Stunden ist daher anspruchsvoll und bedarf eines besonderen Settings, in der Regel wohl am ehesten einer Klinik. Aber auch in der ersten Woche, bis zum Abschluss der Neuepithelisierung, muss der Wundheilung eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Für die Behandlung der „offenen Wunde“ werden in der Literatur sehr unterschiedliche Empfehlungen gegeben. Manche Behandler scheinen eine „offene Wundbehandlung“ zu bevorzugen, bei der täglich Säuberungen und ein Abtragen der abgeschilferten Hautreste erfolgen. Dies ist mit großem Aufwand und auch einigen Unannehmlichkeiten für Patienten verbunden. Sehr weit verbreitet scheint die Anwendung von Bismuth-Gallat Puder zu sein. Es handelt sich um eine Substanz, welche bereits seit vielen Jahrzehnten zur Desinfektion und Heilungsförderung von Wunden benutzt wird. In der Fachliteratur wird in der Regel ein Auftupfen des Puders auf die Exsudat-gesättigte Wunde empfohlen. Das Exsudat bindet das Puder weitgehend und führt damit zu einer Art Masken-artigen Bedeckung der Wundflächen. Die Exsudat Bildung ist allerdings sehr unterschiedlich ausgeprägt, weshalb ein Teil des Puders einfach vom Gesicht abfällt. Allein dies ist ein Umstand, welcher die Applikation des Bismut-Galleats als suboptimal erscheinen lässt. Die Wundheilung verläuft unter der Bismut-Gallat Maske allerdings sehr unkompliziert. Bis zur vollständigen Reepithelisierung, welche nach etwa 7 bis 8 Tagen abgeschlossen ist, verläuft sie völlig schmerzfrei und bedarf keiner lokalen Behandlungen. Lediglich umschriebene Ausbesserungen der Maske können erforderlich sein, wenn, Risse auftreten.
Die Haut ist während der ersten vier bis sechs Wochen aber noch deutlich gerötet und empfindlich und bedarf einer besonderen Pflege mit beruhigenden und die Hautbarriere aufbauenden Cremes.
Dies alles macht Phenol Peelings aufwändig und lässt sie in den Augen von Patienten wie Behandlern vielleicht auch als zu große Herausforderung erscheinen und das ist sicherlich auch der Grund dafür, dass sie so selten angeboten und durchgeführt werden. Nach unserer Erfahrung kann aber bei Anwendung einer gut abgestimmten und erprobten Behandlungssystematik die Belastung für Patienten erheblich reduziert, das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen minimiert und zugleich das Behandlungsergebnis weiter verbessert werden.

WORKSHOPS 14:00 - 14:50 Uhr

Proksch 2018
14:00 - 14:50 Uhr  |  Fach: DERMATOLOGIE

Dr. med. Darius Alamouti

"Trends: Wo geht die Ästhetisch Chirurgie hin?"

Dr. med. Darius Alamouti

Vita:

Dr. med. Darius Alamouti ist Facharzt für Dermatologie und Venerologie. Seine Schwerpunkte liegen in der ästhetischen Medizin, Derma-Chirurgie und Haartransplantation. Von den Universitätskliniken kommend, war er bereits mit 32 Jahren Oberarzt der Dermatologischen Klinik Bethesda/Freudenberg und leitet heute die PraxisClinic Alamouti – Aesthetic & Skin im Ruhrgebiet.
Dort führte er 2014 die erste Eigenhaartransplantation mit dem ARTAS Roboter in Deutschland durch und entwickelte in seiner Privatpraxis ein begleitendes multimodales Therapie-Konzept bei Haarausfall.
Dr. Alamouti genießt einen qualifizierten Ruf als mehrfach ausgezeichneter Mediziner, Wissenschaftler und Autor. Bei Kongressen und Fortbildungen ist er gern gehörter Referent. Da er den internationalen Erfahrungsaustausch mit Kollegen sehr schätzt, veranstaltet er regelmäßige Workshops, um seine Erfahrungen mit innovativen Methoden und Geräten weiterzugeben. So entstand in den letzten 15 Jahren ein Expertenteam aus Dermatologen, plastischen Chirurgen und HNO-Ärzten, die ihrem Spezialbereich internationales Niveau verleihen.

Trends: Wo geht die Ästhetisch Chirurgie hin?

Workshop Abstract:
Welche Trends gibt es in der Ästhetik? Wo geht die ästhetische Chirurgie hin? Was wird in der Zukunft noch operiert? Welche Geräte sind optimal? Das sind die Fragen der Zeit und jeden interessiert es. Ob Arzt oder Patient, denn jeder will wissen, wo investiert werden sollte. Was hält länger und was ist unauffälliger? Diese Punkte werden in dem spannenden Vortrag von Dr. Darius Alamouti thematisiert.

Proksch 2018
14:00 - 14:50 Uhr  |  Fach: CHIRURGIE

Dr. med. Jan Nebendahl

"Medical Devices"

Dr. med. Jan Nebendahl
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Leitung Zentrum für Ästhetische Dermatologie, Plastische Chirurgie und Lasermedizin am DERMATOLOGIKUM Hamburg.

Vita:

Studium der Medizin in Berlin, Hamburg und Natal (Brasilien). Promotion bei Prof. Soehendra in der Chirurgischen Klinik am Universitätskrankenhaus Eppendorf über die Anwendung von Botulinumtoxin. Facharztausbildung zum Plastischen Chirurgen in Hamburg (damals Diakoniekrankenhaus Alten Eichen) und an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Murnau. Mehrere Gastarztaufenthalte in Brasilien bei Prof. Pitanguy. Langjähriger Oberarzt und stellvertretender Chefarzt in dem Ortenau Klinikum Offenburg. Chefarzt der Abteilung für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie im Centre Hospitalier Luxemburg. Seit Juli 2014 Facharzt am DERMATOLOGIKUM HAMBURG. Schwerpunkt auf Gesichts-, Brust, und körperformender Chirurgie sowie Tumorchirurgie am gesamten Körper. Zahlreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und Monographien. Mitglied in zahlreichen Fachgesellschaften, u.a. in der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen. Leiter des Zentrums für Ästhetische Dermatologie, Plastische Chirurgie und Lasermedizin.

Medical Devices

Workshop Abstract:
Wann wird der ewige Traum der Menschheit endlich war und Maschinen können uns verjüngen? Was ist dran an den aktuellen Versprechungen der Industrie, „Geräte“ anzubieten, die diesen Traum wahr werden lassen? In seinem Vortrag gibt Dr. Jan Nebendahl einen Überblick über die Markt Situation im Bereich der ästhetischen Medizin und verrät Ihnen das ein oder andere Geheimnis.

WORKSHOPS 15:00 - 15:50 Uhr

Proksch 2018
15:00 - 15:50 Uhr  |  Fach: DERMATOLOGIE

Prof. Dr. Dr. Johannes Ring

"Sonnenschutz - aber richtig "

Prof. Dr. Dr. Johannes Ring

Vita:

Professor Dr. Dr. Johannes Ring war von 1995 bis 2014 Direktor der Haut- und Allergieklinik am Biederstein an der Technischen Universität München, nachdem er fünf Jahre die Universitätshautklinik und Allergieabteilung in Hamburg-Eppendorf leitete.

Prof. Dr. Dr. Ring begann seine berufliche Laufbahn als Immunologe in der Transplantationsforschung (Institut für Chirurgische Forschung Prof. Walter Brendel, LMU München), wo er sich 1976 zum Thema „Anaphylaktoide Reaktionen“ habilitierte. Anschließend folgte ein Forschungsaufenthalt in San Diego (USA) im Bereich der Allergologie, bevor er sich der Weiterbildung in der Dermatologie als Schüler von Prof. Otto Braun-Falco an der LMU zuwandte.

Sein klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt sind entzündliche und infektiöse Hauterkrankungen, Neurodermitis, Anaphylaxie (allergischer Schock), Arzneimittelunverträglichkeit, Nahrungsmittelallergien, neue Therapieverfahren, insbesondere Immuntherapie und Toleranz, Einflüsse von Genetik und Umwelt auf Allergien, Juckreizforschung und neue Methoden der Allergiediagnostik im Blut.

Prof. Dr. Dr. Rings wissenschaftliches Werk umfasst über 600 Originalarbeiten und 400 Übersichten. Er hat zahlreiche Bücher herausgegeben beziehungsweise als alleiniger Autor verfasst, zuletzt „Atopic dermatitis – eczema (Springer, Berlin 2016). Sein Kurzlehrbuch „Angewandte Allergologie“ (Urban & Vogel, München) hat in drei deutschen Auflagen und einer englischen Auflage (Allergy in practice, Springer, Berlin 2005) Generationen von jungen Ärzten geprägt.

Er ist derzeit Editor-in-Chief der größten europäischen wissenschaftlichen Dermatologie-Zeitschrift „Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology JEADV“.

Sonnenschutz - aber richtig

Workshop Abstract:
Neben den positiven Effekten der Sonne (Leben, Wärme, Licht) müssen wir auch mit unerwünschten Wirkungen rechnen wie Hautalterung und Hautkrebs. Sonnenschutz beinhaltet 3 Aspekte:
- Verhalten
- Kleidung
- Sonnenschutzmittel.
Unter den Lichtschutzmitteln sind chemische und physikalische UV-Filter zu unterscheiden. Letztere werden bevorzugt bei Kindern empfohlen. Chemische Lichtschutzfilter absorbieren die UV-Energie innerhalb der Oberhaut durch chemische Prozesse, physikalische reflektieren an der Oberfläche. Hier können auch Sonnenallergien, wie z. B. Photo-allergische Kontaktreaktionen entstehen.
In der Beratung der Patienten ist nicht Panikmache, sondern vernünftiger Umgang mit den Medium Sonne das Ziel.

Proksch 2018
15:00 - 15:50 Uhr  |  Fach: CHIRURGIE

Dr. med. Ludger Meyer

„Innovative Licht- und Lasersysteme: Warum diese Wunderwaffen beim Thema Beauty und Anti-Aging die Zukunft sind!“

Dr. med. Ludger Meyer
Ärztliche Leitung der Villa Bella, Fachklinik für Plastische Chirurgie 

Vita:

In der sogenannten „Schönheitschirurgie“ geht nichts über eine fundierte Ausbildung als Chirurg. Diese absolvierte Dr. med. Ludger J. M. Meyer während seiner Tätigkeit als Unfall- und Kinderchirurg sowie während eines Forschungsjahres in San Francisco/USA, in dem er sich der narbenfreien Wundheilung widmete. Danach arbeitete er zehn Jahre lang in dem Uniklinikum Großhadern schwerpunktmäßig im Bereich der wiederherstellenden Chirurgie und erwarb den Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Diese Zeit legte den Grundstein für die spätere Vertiefung im Fachgebiet der ästhetischen Brust- und Gesichtschirurgie.

Die Patienten wissen so viel Expertise zu schätzen und vertrauen Dr. Meyer nicht erst im Zuge einer Operation ihre Gesundheit an. Sie profitieren bereits bei einem ersten Beratungsgespräch von seinem Fachwissen. Seine frühe Expertise verdankt er seiner Tätigkeit als Chefarzt für Plastische Chirurgie in der Klinik Bocholt und der Parkklinik Grünwald. Seit 2007 – also seit einem Jahrzehnt - leitet er nun inzwischen die VILLA BELLA, eine Fachklinik für Plastische Chirurgie im Herzen Münchens. In Deutschland einmalig ist seine Praxisklinik eine offiziell anerkannte Weiterbildungs-Institution der Uniklinik der Technischen Universität München für angehende Fachärzte der Plastischen Chirurgie. Die Patienten, die in die Villa Bella kommen, wissen: Dr. Meyer und sein Team nimmt ihre Wünsche immer ernst – und hier stehen ihnen die neuesten Techniken zur Verfügung – ob zur Brustvergrößerung mit 3D Animation im Vorfeld oder zum Facelift mit den neuen Laser-Systeme von Sciton.

Dr. Meyer sagt über sein Fachgebiet:
„Gibt es einen schöneren Beruf? Bestimmt nicht! Ich wollte als kleiner Junge schon Arzt werden, mit Menschen in Kontakt treten, mit ihnen etwas in Angriff nehmen, bewegen und verändern. Und dann noch in so einem schönen (im wahrsten Sinne des Wortes…) und spannenden Arbeitsfeld! Oh, und ich hoffe, dass Sie mir in jeder Minute meine Begeisterung für meine Aufgabe anmerken werden!“

Innovative Licht- und Lasersysteme: Warum diese Wunderwaffen beim Thema Beauty und Anti-Aging die Zukunft sind!

Workshop Abstract:
Obwohl Dr. Ludger Meyer - seit über 20 Jahren als Plastischer Chirurg tätig - das Operieren liebt, ist seine Münchner Praxisklinik VILLA BELLA Vorreiter im Einsatz von Lasertechniken. In seinem Vortrag stellt er Laserinnovationen aus den USA vor und vergleicht sie mit bisherigen Systemen. Ganz neu: das Fototherapie-System „Forever Young BBL“. Die Vorher-Nachher Fotos aus Zehnjahres-Studien zeigen: der Alterungsprozess der Haut bleibt nicht nur stehen, sondern die Uhr wird tatsächlich zurückgedreht. Der Vortrag kombiniert wissenschaftliche Hintergründe mit eindrucksvoller Fotodokumentation: Laserwissen am Puls der Zeit!

WORKSHOPS 16:00 - 17:00 Uhr

Proksch 2018
16:00 - 17:00 Uhr  |  Fach: DERMATOLOGIE

Dr. med. Frank Zipprich

„Fadenlifting inkl. PRP live-Demo"

Dr. med. Frank Zipprich
Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Allergologe

Vita:

Studium
1986-1988 Studium der Humanmedizin, Vorklinik, Universität Würzburg
1988-1991 Studium der Humanmedizin, Klinik, Universität Frankfurt am Main

1989-1990 Erasmus-Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Université Claude Bernard, Lyon
Jeweils dreimonatiges klinisches Praktikum: Innere Medizin (Hopital de l'Antiquaille), Chirurgie Prof. Beaulieu (Hopital de la Croix Rousse), Dermatologie, Prof. Moulin, Hopital de l'Antiquaille

1992 - Promotion Universität Genf: (Prof. Dr. J.-H. Saurat) und Frankfurt am Main Pathomechanismus der Acanthosis Nigricans

Facharztausbildung und ärztliche Tätigkeit
1992-1993 Universitätsklinik Nizza, Hopital Pasteur, Klinik für plastische, ästhetische- und Wiederherstellungschirurgie (Prof. Dr. E. Lebreton)

1993-1994 Universitäts-Hautklinik Nizza, Hopital Pasteur (Prof. Dr. J.-P. Ortonne)

1994-1996 Universitäts-Hautklinik Erlangen (Prof. Dr. Hornstein)

1996-1997 Universitätshautklinik Genf (Prof. Dr. C. Hauser)
Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft: Protective Immunity in vitro with MHC Class I Binding Immunogenic Peptides, gleichzeitig klinische Tätigkeit, Hopital Cantonal Universitaire, Genf

1997-2000 Universitäts-Hautklinik Mainz (Prof. Dr. J. Knop)

1999 Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Allergologie

2000-2009 Dermatologie und Dermatochirugie:
Privatkliniken und Praxen für Dermatologie, Dermatochirurgie und ästhetische Medizin in Deutschland (Baden-Baden), Schweiz (Genf) Frankreich (St. Raphael, Nizza, Lyon, Policlinique du Beaujolais, Annemasse)
2003-2010 Policlinique du Beaujolais: Leitung der Abteilung Dematochirurgie
2006-2010 Policlinique Vénissieux: Leitung der Abteilung Dermatochirurgie
2010- Ärztlicher Leiter der Praxis und Praxisklinik für allgemeine, operative und ästhetische Dermatologie, Aschaffenburg
Ärztlicher Leiter, Dermaesthetic, Haut- und Lasertherapie Aschaffenburg

Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler wissenschaftlicher Fachgesellschaften. Ärztliches Qualitätsmanagement und ständige Fortbildungstätigkeit auf Kongressen mit Hospitationen und Lehrveranstaltungen im In- und Ausland. Zahlreiche Gastvorträge auf nationalen und internationalen Kongressen und Fortbildungsveranstaltungen.

Fadenlifting inkl. PRP live-Demo

Workshop Abstract:
Anti-Aging-Kombinationstherapien umfassen die Behandlung mit Hyaluronsäure-Unterspritzungen, Fadenliftings und PRP (Platelet-Rich Plasma) -Unterspritzung. Das Wangenlifting mit Polydioxan - COG - Fäden führt zur Verbesserung der Gesichts-Struktur an abgesunkenen Unterlidern, der Wangenform, Nasolabialfalte, Kinnfalten und der Kinnlinie. Die Kombination mit Hyaluronsäure-Unterspritzungen im Bereich der Schläfen, Jochbein, Tränenrinne, der lateralen Wangenpartie sowie des Kinns erlaubt ein sehr natürliches Ergebnis. Wird diese Kombinationsbehandlung um die Unterspritzung mit PRP (Platelet-Rich Plasma) ergänzt, so wird sowohl das Ergebnis der Behandlung verlängert als auch eine zusätzliche Verbesserung der Hautstruktur erreicht.
Im folgenden Vortrag werden anatomische Details erläutert, die einzelnen Behandlungsformen dargestellt und in der anschließenden Live-Behandlung die Step-by-Step-Resultate vorgestellt.

Proksch 2018
16:00 - 17:00 Uhr  |  Fach: CHIRURGIE

Dr. med. Michael D. Wagener

Regenerative Ästhetik und Kosmetik - Der neue Trend in der Anti-Aging Medizin" 

Dr. med. Michael D. Wagener
Praxis für Allgemeine Innere Medizin, Neuraltherapie, Anti-Aging und regenerative Zelltherapie in Biningen, BL und Medical Director, Novasearch AG

Vita:

1990 – 1992 Innere Medizin, Berlin

1992 – 1993 Allgemeinmedizin Berlin

1993 – 1996 Innere Medizin, Allergologie Hochgebirgsklinik Davos

1996 – 1997 Chirurgie Kantonsspital Nidwalden, Stans

1997 – 2005 Eli Lilly Suisse SA, Genf (Klinische Forschung)

2005 – 2008 Novartis, Basel (Klinische Forschung)

2008 – 2009 AC Immune Lausanne (Klinische Forschung)

seit 2011 – Medical Director, Novasearch AG

seit 2010 – Praxis für Allgemeine Innere Medizin, Neuraltherapie, Anti- Aging und regenerative Zelltherapie in Biningen, BL 

Facharztausbildungen und Spezialgebiete:

Allgemeine Innere Medizin FMH
Pharmazeutische Medizin FMH
Neuraltherapie SANTH
Allergologie (D)

Mitgliedschaften und Aktivitäten:

Society of Anit Aging Medicine and Prevention (SSAAMP)

Deutsche Gesellschaft für Mesotherapie

International Society for Lipolysis

Schweizerische Gesellschaft für Pharmazeutische Medizin (SGPM)

Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Pharmazeutische Medizin (SGPM) 2002 - 2008

SANTH (Schweizer Gesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke)

Dozent beim "Network Global Health"

Referent für Eli Lilly SA, Zeller Medical AG, Sigma- Tau Pharma, Juice Plus, "Beauty Zürich" und "Beauty München"  

Regenerative Ästhetik und Kosmetik - Der neue Trend in der Anti-Aging Medizin.

Workshop Abstract:
Durch den Vortrag von Dr. med. Michael Wagener erhalten Sie einen Einblick, wie der Einsatz von Apparaten und speziellen Fillern (auch Plasma), die eine Kollagensynthese im Körper stimulieren und somit den Körper selber zur Regeneration und Reparatur stimulieren. Neben den Behandlungserfolgen erhalten Sie einen Einblick in aktuelle Studien, die den Erfolg belegen.

MEET THE EXPERT (17:00 - 18:00 Uhr)

After-Symposiumsparty (ab 20:00 Uhr)

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